
Wir haben unsere Zeit
genutzt um mal wieder etwas Kritisches
los zu werden und uns Gedanken über
das Thema der Onlinewerbung zu machen.
Wir stellten uns die
Frage: Onlinewerbung mu0 das sein?
Wir kamen zu dem Schluss: Ja, unbedingt.
Auch wenn wir ab und zu E-Mails
von entrüsteten Lesern bekommen,
die sich über die Werbung aufregen,
die sie trotz Popup-Blocker nicht
verhindern können. 3DChip zählt
zu den Magazinen welches wie die
meisten Onlinemedien dem Leser ihre
Reviews, Artikel und Informationsmaterialien
kostenlos zur Verfügung stellen!
Der Onlineleser ist
dazu geneigt alles was nur im Geringsten
nervt oder mit Kosten verbunden
ist zu verteufeln. Wir vermuten,
dass das daher rührt, dass
das Internet in seiner Entstehungszeit
so gut wie kostenlos war. Jeder
stellte seine Inhalte Internetusern
kostenlos zu Verfügung in der
Hoffnung, dass die Informationsvielfalt
wächst.
In der heutigen Zeit
sind Angebote eben nicht mehr gratis.
Viele Webseitenbetreiber, gerade
von größeren Magazinen
geben Inhalte eben nur noch gegen
Cash frei. Andere Magazine so wie
wir, versuchen die Unkosten (Ja
wirklich! Unser Magazin verursacht
Kosten!) mit der Einblendung von
Werbung zu decken. Wer jetzt sagt
bei den Printmedien sei alles besser,
liegt hier eindeutig falsch!
1. Zahlt der Leser
für das Magazin Geld, im Durchschnitt
sind es mindestens 5 Euro pro Heft.
2. Bekommt er auch
dort Unmengen von Werbung um die
Ohren gehauen!
In einem Printmagazin
haben wir uns einmal umgeschaut
und sind zu dem Ergebnis gekommen,
das rund 60 Seiten -um genau zu
sein 58.5 Seiten- eines 190 Seiten
starken Heftes mit Werbung zugekleistert
sind. Wenn das nicht eine Menge
Holz ist!
Zum einen bezahlt
man für die Informationen in
diesen Heften, zum anderen wird
man mit Werbung zugebomt! In unseren
Augen ist dass eine Unverschämtheit
für ein Magazin zu bezahlen
und auch noch Werbung ertragen zu
müssen. Da denken wir dass
Leser von 3DChip - Das Grafikkarten
Onlinemagazin besser aufgehoben
sind, da wir kein Geld für
unsere Inhalte verlangen und das
wird auch voraussichtlich so bleiben.
Das
Gesamtergebnis von fast 60 Seiten
Printwerbung wurde folgendermaßen
entschlüsselt:
Ganzseitenwerbung:
32 Seiten
(Oft wird eine Seite
durchzogen, so dass oben eine Anzeige
ist, in der Mitte dann der Text
eines Redakteurs und unten ist wieder
eine Annonce, so dass es zu dieser
hohen Zahl von Ganzseitenwerbung
kommt.)
Doppelseitenwerbung:
10 Seiten
1/4
Seitenwerbung:
7 Seiten
1/2
Seitenwerbung:
4 Seiten
Eigenwerbung:
3 Seiten
Wenn man die gesamte
Werbung zusammen zählt, kommt
man auf exakt 58,5 Seiten pure Werbung!
Werbung auf Webseiten:
Die meisten Webseiten
sind extrem mit Werbung zugekleistert
das geben wir offen zu, weil die
Bezahlung der die Werbung schalten
wollen, wesentlich geringer ist
wenn nicht sogar teilweise einen
Hungerlohn darstellt (Ausnahmen
bestätigen die Regel). Würden
auch im Onlinesektor Preise gezahlt
werden, wie bei den Printmagazinen,
wäre die Werbung 1. nicht so
nervig und 2. nicht in so hoher
zahl vertreten wie es heutzutage
der Fall ist.
Hier gibt es einen
Hinweis auf eine Studie die besagt
das Onlinwerbung effektiver sei
als Printwerbung, da der Leser konzentrierter
liest und somit die Werbung besser
aufnimmt. Wäre doch mal ein
Anreitz für die Firmen die
Online werben wollen. ;)
"Online
wird mehr gelesen
Online-Leser nehmen sich Texte gründlicher
vor und brechen die Lektüre
seltener ab als Zeitungsleser.
Das
besagt eine Studie des Poynter Institute,
die auf der Konferenz der American
Society of Newspaper Editors vorgestellt
wurde. Die Studie wurde mit der
Methode des Eye Tracking durchgeführt,
bei der die Augenbewegungen der
lesenden Probanden ausgewertet wurden.
Als besonders überraschendes
Ergebnis stellte sich heraus, dass
online durchschnittlich ein größerer
Textanteil als in Zeitungen gelesen
wurde. 77 Prozent eines Textes wurden
online gelesen, 62 Prozent in großformatigen
Zeitungen und nur 57 in dem für
Boulevardzeitungen typischen Tabloid-Format.
Die
Auswahl der gelesenen Texte erfolgte
unterschiedlich. Während 75
Prozent der Leser von Druckerzeugnissen
systematisch Text um Text angehen,
sind die Online-Leser nur zur Hälfte
Systematiker, zur anderen Hälfte
aber "Scanner", die sich
anhand von Überschriften und
Anreißtexten zu bestimmten
Texten bewegen. Für beide Gruppen
unter den Online-Lesern erwies sich
jedoch der hohe Anteil des gelesenen
Textes als typisch.
Alternative Darstellungsformen wie
Fragen & Antworten, Zeitleisten,
seitliche Textboxen und Listen fanden
größere Aufmerksamkeit.
Sie führten dazu, dass die
Leser hinterher mehr inhaltliche
Fragen beantworten konnten.
Print-Leser ließen sich eher
durch größere Überschriften
und Fotos zur Lektüre locken.
Die Online-Leser hingegen folgten
eher richtungsweisenden Elementen
wie Navigationsleisten und Teasern.
Dokumentarische Nahrichten-Fotos
- von wirklichen Menschen in echten
Lebenssituationen - wurden stärker
beachtet als gestellte oder Studioaufnahmen.
Gewöhnliche Porträtfotos
wurden ohnehin kaum beachtet, und
farbige Fotos zogen mehr als schwarz-weiße."
Quelle des gelbgefärbten
Textes: Von Bernd Kling The
Inqurierer.net (Deutsche Ausgabe)
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Copyright April 2007 by 3DChip
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| Autor:
Frank Jaspers aka "Jesse" |
| Quelle:
eigene |